breathing bones english - deutsch
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In den Tiefen des Ozeans... 

eine evolutionäre Reise mit Atem & Ton

 

Diese Abende werfen unsere herkömmlichen Vorstellungen von Zeit über den Haufen. 

Ganz allmählich, auf den Wellen einer sich aus der Tiefe der Leiblichkeit heraus schälenden Atmung, lassen wir uns in einen archaischen Bewusstseinszustand gleiten. 

Vor dem akustischen Hintergrund niederfrequenter Walgeräusche unterwandern wir unsere alltägliche Wahrnehmung. Nach vielem Tönen, Atmen und Wachkitzeln unseres verschütteten Bewegungspotenzials werden evolutionäre und embryonale Körpererinnerungen wach, wir tauchen in die Leiblichkeit diverser Wasserlebewesen und in unsere eigene frühe Geschichte ein, in einen Zustand vor jeglicher "irdischer" Irritation. Vibrierende Lebendigkeit und im besten Fall ein zeitloser Zustand von „deep flow“ stellen sich ein. 

Zum Ausklang des Abends überlassen wir uns der Dunkelheit, um uns mit wacher Intuition spontaner Bewegung zu öffnen. Ein ungeahntes Freiheits- und Wonnegefühl mag sich einstellen: für mich selbst meine allerliebste, höchstpersönlichste Ressource.

 

Behutsames Abtauchen in die Tiefen des Ozeans. In meine Innen-Welt.  Durch langsame, scheinbar unspektakuläre Bewegungen, durch Atmen und Tönen tut sich Stille auf. Eine Stille, aus der heraus Großes entsteht: Weite, innere Bilder und Farben, ein noch tiefer Sinken. Ich erlebe in den Tiefen des Ozeans die Verbundenheit mit etwas Größerem. Durch meinen Körper bekomme ich Zugang zu diesem universellen Wissen, das mir im Alltag verborgen bleibt. Es ist schier unbeschreiblich - facettenreicher, heller, magischer und gleichzeitig geerdeter als ich es mir vorstellen kann. Ich fühl´ mich so geborgen und herrlich lebendig.

Maria 

Durch Atmen, minimale Bewegungen und den begleitenden Gesang der Wale im Hintergrund komme ich in eine tiefe Entspanntheit und innere Ruhe. Durch dieses Herunterfahren der bewussten, gesteuerten Energie entsteht eine neue Energie, die sich jedes Mal anders ihren Weg sucht: Einmal will mein Körper gehemmte Bewegungsflüsse wieder herstellen, Faszien werden weich und entspannen sich, Gelenke drehen sich in eine Position, die Bewegungsabläufe erleichtert und weniger schmerzhaft macht. Ein anderes Mal entstehen Gedankenbilder und Erkenntnisse, die mir eine innere Kraft und Gelassenheit geben. Ich kann das nicht steuern, es entsteht aus mir. Ich bin jedes Mal neugierig, wohin mich die Reise führt.

Beate

 

Sa, 29. August 2026, 17:30-21h (Yogastudio Westliches Weinviertel, Pernersdorf 191)

Fr, 16. Oktober, 17:30-21h (Werkstatt Krähe, Westbahnstraße 7, 1070 Wien)

Fr, 27. November, 17:30-21h (Werkstatt Krähe, Westbahnstraße 7, 1070 Wien)

Fr, 22. Jänner 2027, 17:30-21h (Werkstatt Krähe, Westbahnstraße 7, 1070 Wien)

Fr, 9. April 2027, 17:30-21h (Werkstatt Krähe, Westbahnstraße 7, 1070 Wien)

Kosten: €60,- (für Semesterkursteilnehmer*innen €45,-)